Mittwoch, 10. Mai 2017 von Pascal Tonnemacher

Kein Kaffee ist keine Lösung

Wie sich eine akute Krankheit auf den Einzelnen auswirkt, hängt bekanntermaßen von ebendiesem ab. Ich habe in der vergangenen Woche ein spannendes Phänomen an mir selbst mal wieder bestätigen können. Bin ich leicht erkältet, dann ändert sich gar nicht so viel bei mir. Ich brauche nicht mehr Schlaf, habe keine schlechte Laune und meistens auch sonst keine Beschwerden. Irgendwie geht's mir sogar besser. Denn krank habe ich überhaupt gar keine Lust auf Kaffee und bin auch morgens nicht so müde. Die Kollegen in der Redaktion schütteln jetzt natürlich ungläubig den Kopf: Das kann nicht sein! Doch sie wurden in der vergangenen Woche eines Besseren belehrt. Bin ich wieder kerngesund, steige ich natürlich wieder von Tee auf Kaffee um, weil ich morgens wieder müde und ohne Koffein quasi unbrauchbar bin. Stellen sich nun natürlich die selbstkritischen Fragen: Ist das der Placebo-Effekt? Brauche ich den Kaffee überhaupt, wenn es doch bewiesenermaßen sehr gut ohne geht? Gruselige Vorstellung, die ich gar nicht erst in die Realität umsetzen will. Lieber mal wieder den Wasserkocher einschalten – zum Kaffee kochen.

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Mittwoch, 12. April 2017 von Pascal Tonnemacher

Wem gehört der Haufen?

Es gibt Namen, die gerne verwechselt werden. Neben meinem Nachnamen, der so gut wie nie richtig geschrieben wird, gehört offenbar auch mein Vornamen dazu. Statt Pascal wurde ich des Öfteren von Leuten, die mich noch nicht lange kannten, zum Beispiel Patrick genannt. Nun hat das Schrecken seinen Gipfel erreicht: Ich werde mit dem Hund meiner Schwiegereltern/Nachbarn namens Pascha verwechselt. Paca ist nämlich nicht nur mein Kürzel beim ZOLLERN-ALB-KURIER, sondern auch mein geläufigerer Namen beim Großteil der Familie und bei Freunden. Nun kam es in den vergangenen Monaten und Jahren erstaunlich oft vor, dass „Paca einen Riesenhaufen in den Garten gesetzt“ oder „Paca in die Dusche gekotzt“ hat. Mitte Zwanzig sind die „wilden“ Jahre zwar noch nicht unbedingt vorbei, doch das lasse ich mir nicht ankreiden. Deshalb verkünde ich hier offiziell: Ich bin garantiert stubenrein! Das können die Kollegen in der Redaktion auch ganz sicher bestätigen.

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Samstag, 4. März 2017 von Pascal Tonnemacher

Gscheit mit Hunderttausend

Ein neues Auto, tolles Gefühl! Obwohl neu ja nicht immer auch Neuwagen bedeuten muss. Um vor allem für den Job mobil zu sein, bin ich deshalb im Besitz eines französischen, roten und gebrauchten Kleinwagens. Und der tut, was er soll – ohne zu meckern! Und das obwohl wir ihn schon mit rund 93 000 Kilometern auf dem Tacho gekauft habe. Nach genau 200 Tagen habe ich es fast geschafft. Einhunderttausend Kilometer. Die magische Grenze ist so gut wie erreicht. Manch einem menschlichen Kollegen wird es ähnlich ergehen. Denn wir Schwaben haben ja auch so eine magische Altersgrenze: die 40! Mit Vierzig wird der Schwabe gscheit. Und hat auch schon den ein oder anderen Kilometer auf dem Buckel und vielleicht auch Kratzer im Lack. Nun wird es also am Wochenende soweit sein: Mein Autole wird endlich gscheit! Ich halte Sie auf dem Laufenden. Für ein Beweisfoto folgen Sie uns auf Twitter: @zak_redaktion.

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Freitag, 24. Februar 2017 von Pascal Tonnemacher

Das endlose Gezwitschere

Es ist das dominierende Thema der vergangenen Monate in den USA und auch in Deutschland heiß diskutiert: Donald Trump und seine Tweets. Spätabends noch eine Parole rausgezwitschert, am nächsten Morgen die Nachrichten dominiert. Seine Twitter-Strategie ist bemerkenswert erfolgreich, das muss anerkannt werden. Diese Strategie müsste von Medienschaffenden erkannt und die Tweet-Flut gleichwohl auch mal nicht behandelt werden. Wo früher noch im ganzen Land herumgereist werden musste, um die Leute zu erreichen, reicht heute ein funktionierender Finger und ein Smartphone. In den vergangenen Tagen wurde Hitlers Reisetelefon versteigert. Sagenhafte 229 000 Euro hat der Käufer für das rote Bakelit-Telefon hingelegt. Nicht auszumalen, was Präsident Donald Trumps iPhone mit den Twitter-Accounts @POTUS und @realDonaldTrump in rund 70 Jahren wert sein könnte.

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Donnerstag, 2. Februar 2017 von Pascal Tonnemacher

Wünsche werden wahr

Erinnern Sie sich noch an mein Tagebuch zu Karla Kolumna, der rasenden Reporterin aus den Hörspielen? Ich hatte mir in Anlehnung an sie einen Hubschrauber zum Geburtstag gewünscht. Morgens länger schlafen, schneller bei Terminen; die Vorteile sind unverkennbar. Mobilität 2.0 für den Volontär von heute! Ob mir wohl jemand den Wunsch erfüllt, dachte ich nach dem Schreiben dieses Tagebuchs. Und was so ein Hubschrauber wohl kostet? Die Tage zogen ins Land, der Jahrestag kam schneller als einem lieb ist. Ich selbst hatte meinen innigsten Wunsch mittlerweile vergessen – und wurde überrascht. Von meinen Schwiegereltern bekam ich tatsächlich einen Hubschrauber in modernem Rot geschenkt. Ja gut, von Playmobil. Aber ich bin ja bescheiden. Jetzt fehlt nur noch der Landeplatz.

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