Mittwoch, 7. Februar 2018 von Andreas Westerhausen

Frühling,?er ist es . . .

Bis jetzt fand der Winter nur tagesweise statt. Die, für einen eigentlichen Winter, warmen Temperaturen sorgten dafür, dass Mitte Januar die ersten Bienen unterwegs waren. Die milden Witterungsbedingungen führten dazu, dass schon Ende Januar die ersten Frühlingsblüher ihre Blüten aus dem Boden streckten. Und nun jeden Tag Nachtfrost. Die Glocken der Schneeglöckchen traurig auf dem Boden liegen. Und ohne schützende Schneedecke die gelben Blütenköpfe der Winterlinge erbärmlich frieren. Die vorwitzigen Blüten können einem Leid tun.

Aber vielleicht hat der Nachtfrost ja auch was Gutes. Könnte es doch sein, dass nicht alle Schneckeneier zu Schnecken werden. Und den Blumen sollte man beibringen, dass es trotz Klimaerwärmung noch Winter ist. Wer allzu schnell den phänologischen Kalender durcheinander bringt, muss sich nun in frostiger Geduld üben – bis zum Frühling.

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Mittwoch, 13. Januar 2016 von Andreas Westerhausen

Wenn der erste Schnee fällt

Kaum ist der erste Schnee gefallen und bleibt auf der Straße liegen, geht im Straßenverkehr nichts mehr. Keine Frage, bei diesen Witterungsbedingungen ist es erforderlich, seine Geschwindigkeit den Straßenverhältnissen anzupassen, das heißt aber nicht, mit seinem Auto über die Straße zu kriechen. Wer Angst hat bei dieser Witterung Auto zu fahren, sollte zu Hause bleiben oder auf öffentliche Verkehrsmittel ausweichen. Denn er tut sich und den anderen Verkehrsteilnehmern keinen Gefallen, wenn er sich bei Schnee und Eis im Schneckentempo über die Straße bewegt.

Apropos Eis – häufiges Bremsen fördert die Eisbildung. Aber dies scheint sich noch nicht bei allen Verkehrsteilnehmern herumgesprochen zu haben. In diesem Sinne keinen „guten Rutsch“ sondern sicheres Ankommen.

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Mittwoch, 5. August 2015 von Andreas Westerhausen

Wenn Schnecken Hunger haben

Egal ob das Wetter trocken oder feucht ist, Schnecken können schon zur Plage werden. Dann stellt sich für den Gärtner die Frage, wie er darüber Herr wird. Einsammeln und an anderer Stelle aussetzen hat sich nicht bewährt, da das Schadensereignis nur kurzfristig verlagert wird. Die Schnecken an Ort und Stelle salzen hinterlässt auf den Beton- und Steinplatten hässliche Salzausblühungen. Sie im Eimer zu sammeln und anschließend mit kochendem Wasser oder Salz zu überschütten ist auch nicht gerade eine appetitliche Angelegenheit.

Auch das Ausbringen von Bierfallen ist eher kontraproduktiv. Zwar sehr wirksam, aber die Duftstoffe locken die Schnecken aus der ganzen Umgebung an. So dass manchmal mehr Schnecken da sind als vorher. Ich persönlich hab mich für die Teilungsmethode entschieden. Zum einen ist sie überall anwendbar, zum anderen können die Überreste von Igeln oder anderen Schnecken entsorgt werden. Apropos andere Schnecken. Weinbergschnecken treten nicht in der Populationsdichte wie Nacktschnecken auf und lassen normalerweise gesunde Pflanzen in Ruhe. Dann ist da noch die eingewanderte Tigerschnecke. Sie soll bei der Bekämpfung der Nacktschnecken hilfreich sein. Doch gesicherte Erkenntnisse gibt es noch nicht.

Kürzlich kaufte ich auf dem Markt rote Salatpflänzchen. Die Verkäuferin versicherte mir, dass sie in ihrer Gärtnerei die Erfahrung gemacht haben, das Schnecken die roten Sorten meiden. Dies scheint sich bis zu den Schnecken in meinem Garten nicht rumgesprochen zu haben. Jetzt schützt Schneckenkorn die letzten Überlebenden der nächtlichen Attacke.

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wenn Schnecken Hunger haben

Gute Recherche, für weitere Studien:

https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/balkon-und-garten/gartentipps/00546.html

Ursula Schwarz, Rosenfeld am 05.08.2015 13:41:46

Donnerstag, 13. November 2014 von Andreas Westerhausen

Kommt er, der Winter?

Spannung liegt in der Luft. Gibt es heuer einen Winter? Im Moment lässt die milde Witterung daran keinen Gedanken aufkommen. Geht es nach den Bauernregeln, so ist uns ein harter Winter gewiss. „Wenn alles Laub nicht bis Martini fällt, dann gibt's 'nen Winter mit großer Kält'.“ Im Moment hat es noch genügend Laub an den Bäumen, so dass man auf die weitere Entwicklung gespannt sein darf. Dabei wäre nach dem Ausfall im letzten Jahr ein richtiger Winter gar nicht so schlecht. Skilift- und Loipenbetreiber könnten eine geschlossene Schneedecke gut gebrauchen. Und auch die Gärtner würden ihren Schädlingen ein paar Frosttage gönnen.

Gespannt dürfen wir auf den nächsten Lostag (Tag im Kalender, der nach altem Volksglauben Vorhersagen über die Wetterverhältnisse der folgenden Wochen ermöglicht), den 19. November sein: „St. Elisabeth sagt's an, was der Winter für ein Mann. Oder wir halten es mit Heinz Erhardt:

„Winter“

Ich lass ihn stehen! Ich spiel ihm einen Possen!

Ich hab die Tür verriegelt und gut abgeschlossen!

Er kann nicht 'rein! Ich hab ihn angeschmiert!

Nun steht der Winter vor der Tür – und friert!

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Bauernregel 748

Schnee im November,
Weihnachten im Dezember!

Lisa Witsch am 13.11.2014 11:08:50

Antwort auf Bauernregel 748

Dezemberwind macht die Nasen rot,
die es nicht schon sind!

Lothar Gerstenecker am 13.11.2014 11:55:37

Donnerstag, 5. September 2013 von Andreas Westerhausen

S'goht dagega!

Deutlich ist es zu spüren, der Herbst steht vor der Tür. Die Temperaturen am Morgen sind schon einstellig und der Nebel oder Tau in der Nacht lässt die Spinnweben in Sträuchern und Hecken weiß glitzern.

Hauptursache für die kühleren Nächte ist, dass die Tage schon deutlich kürzer geworden sind. Derzeit beträgt die mittlere Tageslänge in Deutschland nur noch etwa 14 Stunden. Wobei die Sonne im Norden noch 40 Minuten länger zu sehen ist als im Süden. Somit ist der Tag fast zwei Stunden kürzer als Mitte Juni zur Sommersonnenwende. Die Tageslänge ändert sich nicht gleichmäßig: Nach der Sommersonnenwende nimmt die Tageslänge anfangs nur langsam ab. Schon Ende August werden die Tage um 25 Minuten pro Woche kürzer.

Unaufhaltsam steuern wir auf den Herbst zu, der per definitionem am vergangenen Sonntag begonnen hat (Beginn des meteorologischen Herbstes ist am 1. September). Nach all den Hitzewellen und Gewitterereignissen bleibt dann noch die Hoffnung auf einen schönen, goldenen „Altweibersommer“.

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