ZAK

Zollernalbkreis, 03.11.2016

Die Reporter der Junior-Akademie besuchen den Zollern-Alb-Kurier

Am Mittwoch, den 02. November 2016, besuchten wir den Zollern-Alb-Kurier. Als Erstes erzählte Michael Würz von allgemeinen Dingen des Zollern-Alb-Kuriers, z.B. dass der ZAK ein Zusammenschluss ist von Balinger Volksfreund, Ebinger Zeitung und Schmiecha Zeitung.

von den ZAK-Jungreportern der Juniorakademie  

Der ZAK hat momentan eine tägliche Auflage von rund 23.000 Zeitungen. Doch immer mehr Informationen werden heutzutage über das Internet verbreitet. Das Internet wurde in den letzten Jahren immer wichtiger für die Zeitung. Vor allem junge Leute abonnieren heute keine Zeitung mehr, weil sie mit nur einem Mausklick online über alles Aktuelle informiert werden. Deshalb gibt es eine Homepage des Zollern-Alb-Kuriers, einen Facebook-Account und man kann sich inzwischen über den WhatsApp-Messenger über Vieles informieren.

Herr Würz zeigt uns, was die Zeitung im Internet macht.
Herr Würz zeigt uns, was die Zeitung im Internet macht.

Wer auf alle News zugreifen möchte, kann ein Abo für 5€ im Monat erwerben. Im ersten Moment findet man das Internet sehr praktisch, da es eben schnell und aktuell ist. Allerdings gibt es dabei auch ein paar Nachteile. Beispielsweise muss man dafür sorgen, dass bei Facebook keine unangebrachten Kommentare, die die Privatsphäre verletzen, auf der Internetseite präsent sind. Bei einer Führung durch die Redaktion wurden uns die Journalisten vorgestellt. Wir erfuhren, dass mittlerweile drei Online-Redakteure für den ZAK arbeiten. Diese sind für die oben genannte Homepage und für die sozialen Netzwerke zuständig. 

Von links nach rechts: Juliane Pistel, Johanna Brückner, Lucia Bucher

Als Nächstes erklärte Michael Würz kurz die Arbeit des Layouters, der, wie der Name schon sagt, für das Layout der Zeitung zuständig ist. Er sorgt dafür, dass alle Artikel in die Zeitung passen. Anschließend durften wir den Sportreportern noch kurz Hallo sagen.  Danach konnten wir einen kurzen Blick in die Marketingabteilung werfen. Die Angestellten werben Abonnenten auf Veranstaltungen. Außerdem gibt es noch den IT-Bereich, der für alle elektronischen Geräte („außer der Kaffeemaschine“, scherzte ein Mitarbeiter) zuständig ist. Der Ad-desk ist für die Verknüpfung von Werbung und Texten zuständig. Später besuchten wir noch die Technik. Von dort werden alle fertigen Zeitungen zur Druckerei geschickt. Außerdem gibt es noch die Buchhaltung, das Sekretariat und viele weitere Abteilungen. Zwischendurch durften wir sogar kurz in der Redaktionsbesprechung vorbeischauen. Diese findet immer morgens statt. Dort wird besprochen, was man wie lang in der Zeitung drucken will und wer zu welchem Termin geht.

Herr Godawa neben einer Bleisetzmaschine (Lynotype)
Herr Godawa neben einer Bleisetzmaschine (Lynotype)

Thomas Godawa übernahm dann den geschichtlichen Teil der Führung. Er erklärte uns, wie die Zeitung ganz am Anfang gedruckt wurde und wie sich der Zeitungsdruck über die Jahre immer mehr verändert hat. Ganz zu Beginn zeigte Herr Godawa uns eine alte Buchpresse, bei der man die einzelnen Lettern zeilenweise verkehrt herum in eine Platte einsetzen musste. Diese Lettern wurden dann mit Farbe bestrichen und zum Schluss auf das Papier gedruckt. Mit dieser Art zu drucken konnten nur wenige Ausgaben gedruckt werden, was kein Problem war, weil der ZAK damals nur ca. 20 Abonnenten hatte. Der ursprüngliche Titel des ZAK lautete „Intelligenzblatt“, da damals nur gebildete Leute lesen konnten. Später wurde die Bleisetzmaschine erfunden.

Ein Mitarbeiter zeigt uns seine Arbeit auf www.zak.de/view
Ein Mitarbeiter zeigt uns seine Arbeit auf www.zak.de/view

Bei dieser Technik werden die Lettern einer Zeile wie beim Buchdruck nur mit einer besseren Technik nebeneinander aufgereiht. Dann wird Blei darüber gegossen. Letztendlich entsteht eine Bleiplatte, die zum Drucken der Zeile verwendet wird. Für jede einzelne Zeile muss eine neue Bleiplatte angefertigt werden. Mit diesen Bleiplatten wird wie beim Buchdruck gedruckt. Bilder waren sehr selten (nur 60-70 Bilder pro Jahr), da man dafür Druckplatten von Hand produzieren musste, indem man die Bilder von Hand in Bleiplatten eingravierte. Über 70 Jahre lang war dies die modernste Möglichkeit Zeitungen zu drucken. Erst viel später wurde bekannt, dass der Hautkontakt mit Blei schlecht für die Gesundheit ist und diese Druckart zum verfrühten Tod vieler Arbeiter führte.

Doch zu diesem Zeitpunkt waren schon längst neue Maschinen auf dem Markt, die weniger gesundheitsschädlich waren. Heute werden die Zeitungen mit dem Offset-Druckverfahren gedruckt. Bei dieser Technik wird feuchtes Papier mit wasserlöslicher Farbe bedruckt. Insgesamt gibt es vier Farbwerke, pro Grundfarbe eines. Das Papier läuft mit einer Geschwindigkeit von 25 km/h durch die Druckmaschine. Geliefert wird das Zeitungspapier als große Papierrolle, mit der man 25000 bis 30000 Zeitungen drucken kann und die zu 80% aus recyceltem Papier besteht. Nach der 2 ½ stündigen Führung durch den ZAK begannen wir mit unserem ersten Interview bei Groz-Beckert.

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