Umtrunk mit klarer Botschaft
Über 300 Gäste sind zum Neujahrsumtrunk auf den Plettenberg gekommen und haben unter anderem den Ausführungen von Werksleiter Dieter Schillo gelauscht.
Über 300 Gäste sind zum Neujahrsumtrunk auf den Plettenberg gekommen und haben unter anderem den Ausführungen von Werksleiter Dieter Schillo gelauscht. Foto: Text: Privat
Über 300 Gäste sind zum Neujahrsumtrunk auf den Plettenberg gekommen und haben unter anderem den Ausführungen von Werksleiter Dieter Schillo gelauscht.
Über 300 Gäste sind zum Neujahrsumtrunk auf den Plettenberg gekommen und haben unter anderem den Ausführungen von Werksleiter Dieter Schillo gelauscht. Foto: Text: Privat

Dotternhausen, 11.01.2017

Holcim-Neujahrstreff: Umtrunk mit klarer Botschaft

Über 300 Gäste kommen zum Neujahrstreff von Holcim in den Kalksteinbruch auf den Plettenberg. Die geplante Süderweiterung ist das beherrschende Thema.

von Holcim-Pressemitteilung  

Das Zementwerk brauche die Süderweiterung. Nur sie sichere einen qualitativ hochwertigen Rohstoffmix für die nächsten Jahrzehnte und damit den langfristigen Betrieb des Werks auch für die Zukunft, so Werksleiter Dieter Schillo beim Neujahrsumtrunk im Kalksteinbruch. Über 300 Gäste versammelten sich am Sonntag auf Einladung von Holcim auf dem Plettenberg, darunter auch Vertreter des Gemeinderats, der Vereine und Bürgermeisterin Monique Adrian.

Schillo weiter: „Es war die Idee unserer Mitarbeiter, eine lockere Plattform der Begegnung für uns alle zu schaffen.“ Er blickte in seinem Grußwort auf die vergangenen Monate zurück: „Es wurde intensiv über die Süderweiterung des Kalksteinbruchs diskutiert. Es gibt lebhafte Diskussionen, denen es leider oft sowohl an Sachlichkeit als auch Fakten mangelt. Es ist mir wichtig, angesichts der emotional geführten Debatte zur Versachlichung beizutragen.“

Der Holcim-Verantwortliche unterstrich, es sei klar, dass Rohstoffabbau eine Veränderung der Landschaft bedeute. „Aber wir nehmen für uns in Anspruch, dies im Einklang mit Mensch und Natur zu tun“, so Schillo. Die Zementindustrie nehme eine entscheidende Position in der gesamten Wertschöpfungskette Bau ein. Vom Zementwerk lebten nicht nur 250 Mitarbeiter und deren Familien, sondern auch viele kleine und große Unternehmen im Umfeld.

„Allein im Umkreis von 20 Kilometern vergeben wir im Jahr Aufträge im Wert von 17 Millionen Euro“, so Schillo weiter. Holcim verstehe sich jedoch nicht nur als Geschäftspartner, sondern spiele auch eine Rolle im Zusammenwirken mit den örtlichen Schulen und Vereinen.

Der Werksleiter sagte auch ein paar Worte zum Thema Emmissionen, das mit der Süderweiterung nichts zu tun habe, aber ebenso die Gemüter bewege. Schillo: „Die Einhaltung aller gesetzlichen Grenzwerte und die kontinuierliche Reduktion von Emissionen ist Teil unseres Selbstverständnisses als Unternehmen.“ Für verschiedene Prozesse und Anlagen würden unterschiedliche Grenzwerte gelten. Sie seien alle vom Gesetzgeber so ausgelegt, dass Mensch und Umwelt keine Auswirkungen fürchten müssten. Die Behörden würden dies laufend überwachen.

Schillo weiter: „Wir brauchen den Vergleich mit anderen Werken nicht zu scheuen.“ Der Zementwerksleiter bedankte sich bei den Mitgliedern der Feuerwehr aus Dotternhausen für die Bewirtung, genauso wie bei den Mitarbeitern, die die Veranstaltung unterstützt hatten. Schillo appellierte in seinem Schlusswort, am 19. Februar zur Wahl zu gehen und für die Annahme des Gemeinderatsbeschlusses mit Ja zu stimmen. Damit ermögliche man dem Dotternhausener Gemeinderat und Holcim Verhandlungen über die Süderweiterung des Plettenbergs zu führen.

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Plettenbergabbau.

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