Bikini kann man auch beim Workout tragen
Modelle im Vintage-Stil mit Pastellfarben, floralen Prints, Rüschen oder Lochstickereien sind dieses Jahr am Strand oder im Freibad angesagt und gibt es in vielen verschiedenen Formen.
Modelle im Vintage-Stil mit Pastellfarben, floralen Prints, Rüschen oder Lochstickereien sind dieses Jahr am Strand oder im Freibad angesagt und gibt es in vielen verschiedenen Formen. Foto: SEAFOLLY / Fotografen Ben Watts und Simon Upton

Bikini kann man auch beim Workout tragen

Zwar lassen die warmen Temperaturen noch etwas auf sich warten. Doch die Wartezeit bis zum Start der Outdoor-Badesaison kann man sich mit der Wahl eines neuen Schwimm-Outfits angenehm vertreiben.

von Hannes Mohr   Die Kommentarfunktion ist bei diesem Artikel deaktiviert

Für den Tag am Strand oder im Freibad reicht heute ein einfacher Bikini oder Badeanzug nicht mehr aus. Passende luftige Kleidchen oder Kaftans gehören zum perfekten Bade-Outfit mittlerweile einfach dazu. Dieses Segment wird in der Modebranche „Overswim“ genannt. Dazu zählen auch Boardshorts, Beachpants, Leggings, Jumpsuits, Hoodies, T-Shirts, Tops und Jacken. Diese werden ergänzt mit Accessoires wie bunten Taschen, lässigen Hüten, Espadrilles und Sandalen sowie tollen Beach-Handtüchern. Mit der passenden Kleidung zum Bikini oder Badeanzug macht man am Strand oder im Freibad immer eine gute Figur.

Bei der Wahl der passenden Bademode muss jeder für sich selbst entscheiden, welchen Typ er verkörpern möchte. Soll das Outfit romantisch-verspielt oder eher sportlich-elegant sein? Mag man es mehr modisch oder doch lieber funktional? Die aktuellen Kollektionen der Hersteller von Schwimmmode haben in der Regel für jeden Geschmack etwas parat.

Die Trend-Highlights der aktuellen Bademode-Kollektionen sind unter anderem Tops und Badeanzüge mit elastischer und verschlussloser sportlicher Schnürung. Der Tragekomfort steigt dadurch – vor allem wenn man am Strand oder im Schwimmbad etwas aktiver ist. Ebenso angesagt sind variable Wickeltops, bei denen die Träger in unterschiedlichen Anordnungen zusammengebunden werden können. So lassen sich aus einem Teil verschiedene Bikiniformen zaubern.

Die Designer der aktuellen Kollektionen sind detailverrückt. Tops, Pants und Badeanzüge werden dieses Jahr mit raffinierten Schnürungen in Gitteroptik verziert. Farb-lich bleibt überwiegend alles wie gehabt: bunt mit coolem Batiklook oder schickem Flower-Print, im Karibik-, Vintage- oder Tibet-Style.

Echte Hingucker sind handgearbeitete Häkelbikinis oder Badeanzüge mit Häkeldetails im Rücken. Sie verleihen einen individuellen Look, der bislang noch nicht zu häufig am Strand oder Beckenrand zu sichten ist. Wer jetzt an die alten Topflappen in Omas Haushalt denkt, liegt falsch – noch nie war Handarbeit so attraktiv.

Eleganz dagegen verleihen Badeanzüge mit freiem Rücken oder Off-Shoulder-Tops. Zwei Styles mit nur einem Teil bekommt man dagegen mit Wendebikinis oder Wendebadeanzügen. Nicht fehlen darf der 70er- Jahre-Bohemian-Style mit geometrischen Prints. Er ist derzeit aus der Damenoberbekleidung nicht wegzudenken und macht daher auch vor der Bademode nicht halt.

Ebenso in den Beachware-Abteilungen anzutreffen ist in diesem Jahr Bademode im Vintage?style. Diese romantisch verzierten Stücke in Pastellfarben glänzen mit Lingerie-Elementen, Lochstickerei oder Rüschen.

Ein weiterer Trend ist die Verbindung zwischen Schwimmen und Sport an Land. Die Bademode kann mit sportlicher Beach- und Activewear ergänzt werden. Passend zum Oberteil gibt es Leggings oder Running Shorts sowie Hoodies. So kann der Lieblingsbikini auch zum Workout getragen werden. Wer gerne schwimmt oder sich sonnt und danach noch eine Runde am Strand laufen gehen möchte, muss sich nicht mehr komplett umziehen.

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