Die Mischung macht's
Bewegung tut Körper und Seele gut – und beugt Krankheiten vor. Die perfekte Ergänzung: Kreative und geistig fordernde Hobbys wie zum Beispiel Schach trainieren das Gehirn.
Bewegung tut Körper und Seele gut – und beugt Krankheiten vor. Die perfekte Ergänzung: Kreative und geistig fordernde Hobbys wie zum Beispiel Schach trainieren das Gehirn. Foto: djd/CH-Alpha-Forschung/der hugo2 - Fotolia

Die Mischung macht's

Für mehr Lebensqualität Körper und Geist fit halten.

von djd   Die Kommentarfunktion ist bei diesem Artikel deaktiviert

Alt und vergesslich? Das muss nicht sein. Denn auch, wenn das Gehirn mit den Jahren Abbauprozessen unterworfen ist, können Gedächtnis und geistige Leistungsfähigkeit bis ins hohe Alter gut bleiben. Die folgenden Tipps helfen, den Geist fit zu halten.

Genügend Schlaf: Schlaf dient nicht nur der Erholung des Körpers, er spielt Studien zufolge auch eine wichtige Rolle für das Gedächtnis. Eine ausgiebige Nachtruhe und die Behandlung eventueller Schlafstörungen können also der Merkfähigkeit auf die Sprünge helfen.

Körperliche Aktivität: Ist der Körper fit, bleibt auch der Geist besser in Form. Untersuchungen haben gezeigt, dass durch Bewegung die kognitive Leistungsfähigkeit steigt. Es lohnt sich also, wenigstens zweieinhalb Stunden pro Woche aktiv zu werden. Und quasi ganz nebenbei kann durch regelmäßige Bewegung – gerne auch mit Gleichgesinnten in einem Kurs oder einer Gruppe – etwas zur Vorbeugung von Erkrankungen getan werden.

Gesund ernähren: Um arbeiten zu können, braucht das Gehirn die richtigen Nährstoffe. So gibt es Hinweise, dass eine gute Versorgung mit ungesättigten Fettsäuren, B-Vitaminen und Folsäure sowie Antioxidantien bei der Vorbeugung von Demenz eine Rolle spielt.

Gehirn-Training: Wie die Muskeln braucht auch der Denkapparat genügend Training und sollte deshalb ständig gefordert werden: Rätsel lösen, eine Fremdsprache oder ein Musikinstrument lernen, ohne Einkaufzettel shoppen gehen, Tanzen oder kreative Hobbys kurbeln das Denken an.

Soziale Kontakte: Der Mensch ist ein geselliges Wesen, und Einsamkeit kann der Gehirnleistung nachweislich schaden. Es lohnt sich deshalb, Freundschaften und Familienbeziehungen zu pflegen. Wer neue Kontakte sucht, kann in Seniorentreffs, in Volkshochschulen, in der Kirchengemeinde, bei Gruppenreisen und Sportkursen fündig werden.

Gedächtnisprobleme, Verwirrtheit oder Konzentrationsstörungen können manchmal auch eine ganz einfache Ursache haben: Flüssigkeitsmangel. Vor allem ältere Leute vergessen häufig, ausreichend zu trinken – und das Gehirn reagiert auf Wassermangel besonders empfindlich. Gerade bei sommerlicher Hitze sollte man deshalb darauf achten, regelmäßig und ausreichend gesunde Getränke wie Mineralwasser, Kräuter- und Früchtetees oder Saftschorlen zu sich zu nehmen. Wird der Durst gelöscht, kann auch das Gehirn wieder normal arbeiten.

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