Gemeinderat entscheidet noch in diesem Jahr

Messstetten, 17.06.2017

Gemeinderat entscheidet noch in diesem Jahr

In einem halben Jahr schließt die Landeserstaufnahmestelle für Flüchtlinge. Wegen der Übernahme der früheren Kaserne laufen derzeit viele Gespräche.

von Pressemitteilung  

Auf Initiative des Bundestagsabgeordneten Thomas Bareiß hat Bürgermeister Frank Schroft Johannes Fietz, Vorstandsmitglied der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), im Rathaus in Meßstetten willkommen geheißen. Er nutzte den Besuch, um eine mögliche Nachnutzung des im Eigentum der BImA befindlichen Areals der früheren Zollernalb-Kaserne in Form eines interkommunalen Industriegebiets zu erläutern. Dabei hob er hervor, dass es im Zollernalbkreis keine reinen Industrieflächen in dieser Größenordnung mehr gebe und das Gelände daher hohe Entwicklungschancen für Meßstetten biete.

Bürgermeister Frank Schroft (rechts) und MdB Thomas Bareiß (links) sprachen mit Johannes Fietz, Vorstandsmitglied der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), über die Zukunft der früheren Zollernalb-Kaserne.
Bürgermeister Frank Schroft (rechts) und MdB Thomas Bareiß (links) sprachen mit Johannes Fietz, Vorstandsmitglied der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), über die Zukunft der früheren Zollernalb-Kaserne. Foto: Privat

Die bisher gute Zusammenarbeit mit der BImA wertete er im Hinblick auf die geplante Übernahme des Kasernenareals durch die Stadt als positiv. Als Grundlage für die anstehenden Verhandlungen werden derzeit in Zusammenarbeit mit regionalen Ingenieurbüros Grundlagenermittlungen angestellt, die dem Gemeinderat noch in diesem Jahr als Entscheidungsgrundlage für eine adäquate Nachnutzung dienen sollen. Auch seitens der BImA zeigte man sich gewillt, die Verhandlungen zur Übernahme des Kasernenareals zu einem guten Abschluss zu bringen, heißt es in der städtischen Pressemitteilung.

Rückblickend lobte Thomas Bareiß nochmals die außerordentlich große Hilfsbereitschaft der Meßstetter bei der Einrichtung der Landeserstaufnahmestelle für Flüchtlinge (LEA). Diese wird gemäß der Vereinbarung zwischen dem Land Baden-Württemberg, dem Landkreis und der Stadt Ende des Jahres geschlossen.

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