05.07.2017

Leserbrief

Die Informationen zum Plettenbergabbau waren gleich null

Leserbriefe sollten 80 Druckzeilen nicht überschreiten. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor.

 
Wir als Hausener die wohl mit am Stärksten von dem Plettenbergabbau betroffen sind, haben mit den Dotternhausenern gemeinsam gespannt auf neue Informationen von Bürgermeisterin Adrian in der Gemeinderatsitzung gewartet. Die Informationen waren aber gleich null, außer dass zwei Gespräche mit dem Landratsamt und wohl eines mit Holcim stattgefunden hat. Worum es hierbei ging oder in welche Richtung verhandelt wurde Information gleich null. Nur so viel, dass der Regionalverband und das Landratsamt auf die Stellungnahme der Gemeinde Dotternhausen wartet und die Aufhebung des Landschaftsschutzgebietes solange ruht. Dies ist längst bekannt.
Wohl wurde mit Holcim über den 11. Pachtvertrag verhandelt, der den Abbau und die Kalksteingebührenhöhe bis 2020 regelt. Bisher ohne Ergebnis, denn es soll Anfang Juli zu einem neuen Treffen mit dem Gesamtgemeinderat kommen – Tendenz unklar. Trotz intensiver Bemühungen wurden keine Wertgutachter gefunden, die Aussagen zum Plettenberg machen wollen und können. Wofür eigentlich dienen solche Wertgutachten? Eine Aussage, wir sind auf einem guten Weg, sagt nichts aus.
Warum werden nicht endlich Abbaugrenzen abgesteckt, damit jeder sich wenigstens ein kleines Bild über die Naturzerstörung machen kann? Wir fordern das Landratsamt auf, das Landschaftsschutzgebiet und die Kulisse Richtung Hausen weitestgehend zu erhalten. Von Frau Adrian können wir uns leider nichts erhoffen, denn ihre Aussage – was geht das die Umlandgemeinden an, hier bestimmt der Gemeinderat von Dotternhausen – ist uns wohl im Ohr. Aber die Hausener und Ratshausener Bürger sind wohl durch die geplante Erweiterung mehr als die Dotternhausener betroffen, weshalb wir den Landrat bitten, unsere Interessen und die der Naturerhaltung auch für unsere Nachwelt nicht zu vergessen.
Ruth Egelkamp
Brunnenstraße 6, Hausen a. T.

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Plettenbergabbau.

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