Richtig bewerben
Foto: Pixabay
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Richtig bewerben

Bewerbung ist Werbung in eigener Sache. Deshalb sollten Inhalt und Optik perfekt sein. Im Folgenden gibt es fünf Tipps, worauf besonders zu achten ist.

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Sorgfältig, sauber und fehlerfrei: Grundlegend ist die richtige Reihenfolge der Unterlagen. Sofern in der Stellenausschreibung nicht anders gefordert, beinhaltet eine Bewerbung zuerst das Anschreiben, dann den tabellarischen Lebenslauf inklusive Foto, das letzte Schulzeugnis und zuletzt gegebenenfalls Praktika- und Arbeitszeugnisse. Knicke, Rechtschreibfehler und Flecken sind natürlich ein No-Go, auch bei gescannten Dokumenten.

Um Flüchtigkeitsfehler zu vermeiden, empfiehlt es sich, die fertigen Bewerbungsunterlagen auf jeden Fall von jemandem durchsehen zu lassen. Expertinnen und Experten der örtlichen Agenturen für Arbeit beraten bei der Bewerbung, beispielsweise in einem Bewerbungsseminar.

2. Selbstbewusst, aber nicht arrogant: Das Anschreiben ist das wichtigste Element. Auf rund einer DIN-A4-Seite sollten die eigene Motivation und die persönlichen Fähigkeiten knapp und präzise dargelegt werden. Wichtig ist außerdem, sich auf den angebotenen Ausbildungsplatz zu beziehen: Warum bewerbe ich mich, was interessiert mich an diesem Ausbildungsberuf und warum bin ich genau der oder die Richtige für den Betrieb?

Die Kunst liegt darin, selbstbewusst aufzutreten, ohne überheblich zu wirken und ohne dabei Arroganz auszustrahlen. Außerdem sollte das Anschreiben auch einen professionellen Look haben. Die Website von planet-beruf.de bietet Gratis-Formatvorlagen zum Herunterladen an.

3. Übersichtlich: Ganz wesentlich ist der Lebenslauf. Er sollte vor allem übersichtlich sein und den Personalverantwortlichen einen schnellen Überblick über die eigenen Kompetenzen, Fähigkeiten und Erfahrungen geben. Dazu bietet es sich an, die wichtigsten Stationen des eigenen Bildungsweges inklusive Praktika und Arbeitserfahrungen stichpunktartig aufzulisten. Kostenlose Vorlagen für Lebensläufe finden sich auf planet-beruf.de. Auch Hobbys sind für Betriebe interessant. Denn auch Sportarten oder ehrenamtliches Engagement im Verein können Ausdruck von Kommunikations- und Teamfähigkeit sein.

4. Ideal abgelichtet: Natürlich kann heute jeder mit seinem Smartphone Fotos machen – aber am Bewerbungsfoto sollte man besser nicht sparen. Deshalb: keine Chance dem Selfie! Ein professioneller Fotograf weiß genau, worauf es bei seriösen Bewerbungsfotos ankommt und wie man sich optimal in Szene setzt.

5. Elektronisch verschicken: Wenn alle wichtigen Unterlagen vollständig sind, ist es gut, diese vor dem Versand nochmals zu kontrollieren. Auch eine E-Mail-Bewerbung sollte ausgedruckt werden, um sie auf dem Papier sorgfältig durchlesen zu können. Anschließend fasst man alle Dokumente in einer PDF-Datei (nicht größer als drei Megabyte!) zusammen. Zum Schluss am besten einen Testversand an Freunde oder Familie machen.

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