25.07.2017

Leserbrief

Hier stinkt doch etwas gewaltig

Leserbriefe sollten 80 Druckzeilen nicht überschreiten. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor.

 
zu: „Das größte Anliegen ist, gehört zu werden“, vom 24. Juli.
Unfassbares hört man da schon wieder aus Dotternhausen. Nach den letzten Aufrufen der Gemeinde, für eine Mediation und der Bitte für Dorffrieden, erfährt man jetzt ganz aktuell, dass die Gemeinde mit Holcim einen neuen Pachtvertrag, entgegen des gewonnenen Bürgerentscheids machen will.
Es sollen wohl die alten Maximalgrenzen, entgegen des Bürgerwillens umgesetzt werden. Und zwar in der nächsten Gemeinderatssitzung am Mittwoch. Schon seit längerem stellt sich mir die Frage: Von wem bekommen denn die Gemeindevertreter ihr Geld? Dass hier ständig die Bürger zu Tätern gemacht werden, dürfte den meisten bereits klar sein. Die Interessen der Bürgermeisterin, samt Holcims Gemeinderat ist bekannt.
Scheinheilig werden für die Öffentlichkeit Mediatoren eingeladen und möglicherweise Steuergelder verschwendet. Durchsichtige Verschleierungsversuche. Die Mediation dient nur einem Zweck. Denn, im Hinterstübchen werden ständig Verträge mit Holcim geschmiedet. Mit welcher Dreistigkeit erlaubt ihr euch, hier noch von Offenheit und Ehrlichkeit oder gar Dialogfähigkeit zu sprechen? Eure Glaubwürdigkeit und Bürgernähe existieren nur noch in euren Träumen.
Team- und Kooperationsfähigkeit kann nur unter Holcim und der Gemeinde verstanden und gesehen werden. Wann erwacht hier mal die Staatsanwaltschaft? Hier stinkt es doch gewaltig. Leider werdet ihr von Steuergeldern bezahlt und untersteht der Wirtschaft und Holcim mehr als dem Steuerzahler und euren Versprechen. Löst doch eure Versprechen ein, die ihr vor dem letzten Bürgerentscheid gemacht habt. Vertrauensbruch der Bürger würde zu Rücktritt führen.
Roland Eppler
Vor Tannen 14, Spaichingen

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