14.02.2018

Verzicht statt Hüftgold

 

Selbst die Fasnet hat ihre Sonnenseiten. Also für Nichtnärrische, meine ich natürlich. Ja, zum einen ist es der Aschermittwoch, an dem der Trubel, der nicht überall mit Tradition einher geht, wieder vorüber ist. Zum anderen war (ja, leider benötigt es die Vergangenheitsform) bislang auch der Fasnetsdienstag hier in unserer Redaktion ein kleiner Freudentag. Dann nämlich, wenn eine Kollegin am Morgen mit einer großen Schüssel voller Köstlichkeiten daher kam: frische Fasnetsküchle – made in Onstmettingen. Keine Stunde aus dem Ofen, waren sie noch schön warm und besonders lecker. Kalt wurden die meisten sowieso nicht, zu schnell war das gezuckerte Heißgebäck vergriffen. Kein gelernter Bäcker oder versierter Konditor könnte sie besser fabrizieren als die Mutter der Kollegin. Weil diese schaffige Schwäbin nach altem Schlage halt nun auch nicht jünger wird und jeder Verständnis aufbringt, dass sie nicht mehr frühmorgens um Sechse in der Küche an der Fettpfanne stehen möchte, fing die redaktionelle Fastenzeit 2018 nun schon einen Tag früher an als geplant. Als Trost bleibt die Gewissheit, wenigstens das Hüftgold nicht zusätzlich gepflegt zu haben.

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