27.03.2018

Leserbrief

Die Fachaufsicht verstärken

Leserbriefe sollten 80 Druckzeilen nicht überschreiten. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor.

 
Zu: Dotternhausener Gemeinderatssitzung vom 21. März.
In der letzten Gemeinderatssitzung mit Bürgerfragestunde haben einige Bürger einmal mehr bei der Beantwortung der Fragen die Arroganz der Bürgermeisterin erleben können. Geht man davon aus, dass das Zusammenwirken in der Gemeinde zwischen der Bürgermeisterin und den Bürgern wesentlich geprägt werden sollte durch Bürgernähe, Offenheit,Vertrauen und Dialogfähigkeit so ist davon in Dotternhausen, insbesondere bei komplexen Aufgaben, wenig zu erkennen. Diese Umstände sind auch ein Indiz dafür, dass es zu wichtigen Vorgängen in der Gemeinde mehr Stillstand als Fortschritt gibt.
Beispielhaft zu nennen wären die Themen Kalksteinabbau auf dem Plettenberg und freigesetzte Schadstoffe durch Holcim, oder die wirtschaftliche Versorgung der Gemeindemit umweltfreundlicher Nahwärme-Energie. Die Ende 2017 durch die Bürgermeisterin abgebrochene Mediation hat die problematische Arbeitsweise der Gemeindeleitung ebenfalls deutlich gemacht. Vorgenannte Probleme lassen erkennen, dass neben der Rechtsaufsicht unbedingt auch die Fachaufsicht durch das Landratsamt verstärkt wahrgenommen werden muss.
Landrat Pauli sollte der Gemeindeleitung Dotternhausen verstärkt zur Seite stehen. Damit könnten Fachaufsichtsbeschwerden durch die Bürger und der damit verbundenen bürokratischen und zeitintensiven Bearbeitung überflüssig werden.Eine verstärkte Fachaufsicht, erforderlichen falls vor Ort, wäre schon deshalb sinnvoll, weil Bürgermeister/-innen mit Beamtenstatus nicht der turnusmäßigen Leistungsbeurteilung gemäß §2 BeurtVO und §51 LBG unterliegen.
Helmut Gimbel
Schafbergweg 1,
Dotternhausen

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