Daði Rúnarsson verlässt den HBW
Daði Rúnarsson steht vor einem Wechsel innerhalb der Liga.
Daði Rúnarsson steht vor einem Wechsel innerhalb der Liga. Foto: Moschkon
Daði Rúnarsson steht vor einem Wechsel innerhalb der Liga.
Daði Rúnarsson steht vor einem Wechsel innerhalb der Liga. Foto: Moschkon

Balingen, 11.04.2018

Daði Rúnarsson verlässt den HBW

Daði Rúnarsson – Sohn des Ex-Trainers Rúnar Sigtryggsson – und der HBW Balingen-Weilstetten gehen zum Saisonende getrennte Wege. Der junge Isländer steht vor einem Wechsel innerhalb der Liga.

von Marcus Arndt  

Jens Bürkle, Trainer des Balinger Handball-Zweitligisten, spricht im Kontext der Kaderzusammenstellung gerne und häufig von „Passung“. Bei Daði Rúnarsson, welcher erst vor dieser Runde aus Aue zu den „Galliern von der Alb“ kam, stimmt diese nicht. In den vergangenen Wochen und Monaten bekam der technisch versierte, aber wenig abwehraffine Mittelmann nur noch sporadisch oder gar keine Spielanteile.

„Es war sicherlich kein einfaches Jahr für ihn“, räumt HBW-Geschäftsführer Wolfgang Strobel unumwunden ein, „beide Seiten waren nicht zufrieden.“ Nur logisch: Die Trennung im Sommer. Rúnarsson so bereits einen neuen Arbeitgeber gefunden haben, welcher – wie die Schwaben – in der kommenden Spielzeit im Unterhaus oben mitmischen möchte. Noch vor wenigen Wochen verwiesen die Protagonisten neben der Platte auf den laufenden Vertrag des Isländers, schlossen einen Transfer aber nicht kategorisch aus. „In den vergangenen Tagen ging alles sehr schnell“, verrät Strobel, „Daði hatte uns bereits nach dem Hamm-Spiel informiert, dass er die Möglichkeit zu Wechseln hat. Wir haben dem nun zugestimmt.“

Nach dem siebten Abgang sowie der weiter ungeklärten Zukunft von Matthias Flohr hat der Ex-Erstligist nur 14 Spieler für die kommende Runde unter Vertrag. „Zu wenig“, sagt Strobel mit Nachdruck, „wir werden mit Sicherheit noch etwas tun …“ Ob der ehemalige Hamburger bleibt? Der Balinger Manager hält sich bedeckt. Es fehle noch an der Abstimmung, verrät der 33-Jährige, welcher – in Absprache mit Bürkle –  akribisch an einer konkurrenzfähigen Truppe bastelt. „Wir können unser Budget noch nicht 100-prozentig einordnen“, verrät der frühere Bundesliga-Spieler, „das macht es nicht einfacher.“

Nach dem Rúnarsson-Wechsel scheinen die Schwaben eine Neuverpflichtung im Rückraum zu forcieren, ebenso soll noch ein Linkshänder für das Drittliga-Team kommen. „Eine Transfer in der Kategorie von Niklas Diebel wäre optimal“, sagt Strobel, „wir suchen nach Lösungen und wollen zeitnah unsere Personalplanungen abschließen.“

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