Balingen, 08.05.2018

Zwei Rücktritte beim TV Neuhausen

Horkheim verdrängt im Saisonfinale der 3. Liga Süd noch die Löwen-Reserve von Rang zwei.

Auf Platz fünf beendet der HBW Balingen-Weilstetten 2 die Runde in der 3. Liga Süd. An der Spitze schnappte sich der TSB Horkheim mit einem Sieg zum Abschluss noch die Vizemeisterschaft.

Eigentlich wollte der HBW 2 die Runde mit einem Sieg abschließen. Bei der TSG Haßloch verloren die Schwaben nach langer Führung aber knapp mit 28:29. So zog Haßloch in der Endabrechnung noch an den „Jung-Galliern“ vorbei, sicherte sich mit 34:26 Zählern den vierten Tabellenplatz.

Dahinter folgt ein Trio mit 33:27 Punkten. Den direkten Vergleich gewann dabei der HBW 2, der damit vor dem TuS Fürstenfeldbruck und der SG Nußloch rangiert. Die Brucker beendeten die Saison mit einem enttäuschenden 17:30 gegen den TSV Neuhausen/Filder. „Die Angriffsleistung war vollkommen unkreativ und so kommt dann so ein Ergebnis zustande. Ein ganz schlechtes Spiel von uns, aber auch ein sehr gutes Spiel von Neuhausen“, nennt TuS-Trainer Martin Wild die Gründe für die Niederlage. Nußloch hingegen überzeugte im Saisonfinale, setzte sich mit 30:23 gegen den TV Neuhausen/Erms durch. Der TVN beendet die Runde damit auf dem Relegationsplatz – und mit internen Problemen. Volker Fleischmann, Geschäftsführer der Handball-GmbH sowie Vorstand des Gesamtvereins, und Geschäftsleiter Nico Held traten nach öffentlichen Vorwürfen verschiedener Funktionäre gestern zurück. Sogar eine mögliche Insolvenz stand im Raum. Die soll es jedoch nicht geben. „Ein externer und neutraler Insolvenzprüfer prüfte die komplette finanzielle Lage der GmbH und attestierte keine Insolvenzgefahr“, heißt es in einer Pressemitteilung des TVN.

Sicher abgestiegen ist neben Köndringen-Teningen (35:38 gegen Horkheim) nun auch der TV Hochdorf. Der verpasste durch die 26:29-Niederlage gegen den VfL Pfullingen den Sprung auf Rang 14 und tritt kommende Runde in der Oberliga an.

Am anderen Ende der Tabelle verspielten die Rhein-Neckar Löwen 2 im Saisonfinale noch die Meisterschaft. Die kamen nämlich gegen die HG Oftersheim/ Schwetzingen nicht über ein 26:26 hinaus und mussten so den Horkheimern den Vortritt lassen. Und auch für Primus SV Salamander Kornwestheim endete die Runde wenig erfreulich. Im Torfestival beim HC Oppenweiler/Backnang zog der Meister mit 36:38 den Kürzeren. Doch der SVK nahm es gelassen. „Verlieren tut man nicht gerne, aber nach dem Meisterschaftsgewinn in der Woche zuvor war es schwer, die Spannung hochzuhalten“, so Trainer Alexander Schnurr.

Komplettiert wurde der letzte Spieltag durch das 37:34 der TGS Pforzheim gegen den TuS Dansenberg.

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