Bild „Jeder freut sich auf 2020“

Albstadt, 21.05.2018

„Jeder freut sich auf die WM 2020 in Albstadt“

Sensationserfolg für Manuel Fumic: Beim Heim-Weltcup kämpfte er sich früh bis zur Spitzengruppe vor, lag lange Zeit auf Platz sieben. In der letzten Runde fuhr er auf Sicherheit und konnte als Neunter beim Albstadt-Rennen das Ziel erreichen.

Herr Fumic, die letzte Runde war schwierig, oder?

Fumic: Ja, vor allem mental. Ich hab zwei Runden vor Schluss auf der Geraden eine Attacke „gelaunched“. Damit haben die Zwei hinter mir nicht gerechnet. Lukas Flückiger konnte folgen. Von da an war's ein Spielchen mit Lukas. Dann kam von hinten der Valero. Lukas ist da mitgefahren. Mir ging es darum, sauber zu fahren, keinen Sturz zu haben. Ich wusste, dass wir, wenn ich durchkomme, höchstwahrscheinlich die Team-Wertung gewinnen.

Das Bullentäle – für den Deutschen Manuel Fumic eine super Strecke, auch mit Blick auf die WM 2020. „Nur das Wetter …“ Foto: Michael Würz
Das Bullentäle – für den Deutschen Manuel Fumic eine super Strecke, auch mit Blick auf die WM 2020. „Nur das Wetter …“ Foto: Michael Würz

Sind Sie zufrieden mit dem Verlauf?

Fumic: Ich bin sehr zufrieden. Bevor ich in das Rennen gegangen bin, habe ich gesagt: Ich will ein Top-Ten-Ergebnis hier fahren mit dem Handicap an meiner Hand, das ich hatte. Ich glaube, ich habe hier eine gute Leistung abrufen können. Das war auf jeden Fall ein Schritt nach vorne für mich. Ein Top-Ten-Resultat auf dem Kurs hier ist schon etwas Gutes. Ich geh' jetzt mit einer positiven Erwartung nach Novo Mesto, wo der Kurs technischer ist und mir mehr entgegenkommt und ich meine Stärken ausspielen kann.

Wie war die Strategie?

Fumic: Wir wussten, dass wir direkt vorne sein mussten. Wir haben uns das Frauen-Rennen angeguckt. Wenn du nicht gleich beim Start vorne bei den ersten Acht bist, dann kommst du nach einer Runde im Ziel an und hast direkt 30 Sekunden Rückstand. Wir sind in den ersten zwei, drei Runden mit der Spitze zusammen gefahren. Sobald das Tempo erhöht worden ist und die Leute in den Single Trail reingefahren sind, hat sich das Feld aber schnell auseinandergedehnt. Wenn alle Vollgas fahren, hol' ich den Rückstand nicht mehr auf.

Wie erlebten Sie das Bullentäle?

Fumic: Das Bullentäle war auch bei kalten Bedingungen sehr heiß. Ich hab wirklich immer Gänsehaut gekriegt. Und das war nicht nur so, wenn ich als Deutscher durchgefahren bin. Es war für jeden so ein bisschen ein Heimrennen. Ich glaube, dass ist eine gute Sache. Jeder freut sich auf 2020, wenn hier die WM kommt.

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UCI-Weltcup 2018.

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