06.06.2018

Leserbrief

Verharmlosung ohne Messungen ist möglich

Leserbriefe sollten 80 Druckzeilen nicht überschreiten. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor.

 
Zu: Das Unternehmen Holcim und die Verpflichtung aller Beteiligten zum Umweltschutz
Holcim hat die Erweiterung erhalten. Doch damit ist auch die Ölschieferverbrennung größer, das heißt, die Emissionen in die Umwelt erhöhen sich. Da keine exakten Messungen vorliegen, bleibt die Höhe der Abgase beim Ausstoßen ungenau, Verharmlosung möglich.
Eigentlich hat Holcim die Verpflichtung alles zu tun, um die Luft in und um Dotternhausen zu reinigen unter anderem durch Filter. Holcim bekommt von den Verbrauchern kostenlos das Brennmaterial.
Auch die Aufsichtsbehörde ist gefragt. Sie muss die Interessen im Punkt Gesundheit wahrnehmen, da Bürgermeisterin und Gemeinderat dies zu wenig tun. Überfordert sind. Das Land Baden-Württemberg müsste handeln. Die Arbeitsplätze bei Holcim sind nur zukunftssicher, wenn von Holcim alle Maßnahmen zum Umweltschutz gemacht werden. Der Niedergang der Textilfärberei wegen Abwasserproblematik ist eine Mahnung.
Nach wie vor ist die Kontrolle der Grenzwerte nicht klar bestimmt. Wo bleibt die wissenschaftliche Kontrolleinrichtung in und um Dotternhausen?
Fehlanzeige. Es gibt wohl Freizeitaktivitäten um das Zementwerk als Ablenkung vom Problem: saubere Luft – Verführung statt Aufklärung.
Gebhard Wörner
Epplergarten 22/1
Balingen

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