13.06.2018

Leserbrief

Eine japanische Marionette namens Deutsche Umwelthilfe

Leserbriefe sollten 80 Druckzeilen nicht überschreiten. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor.

 
Mit erhobenem Zeigefinger reden die Grünen den Bürgern ein, der Diesel sei ganz, ganz arg schlimm. Doch mit jeder entsprechenden Aussage und Maßnahme schwächen sie die deutsche Autoindustrie und stärken ausländische Autokonzerne. Allen voran der japanische Hersteller Toyota.
Denn Toyota hat kürzlich angekündigt, sich völlig aus dem Dieselgeschäft zurückzuziehen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, dass ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt die „Deutsche Umwelthilfe“ für Dieselfahrverbote klagt. Das Makabre daran: Toyota arbeitet mit der „Umwelthilfe“ zusammen. Natürlich ganz im Sinne der Umwelt. Wer es glaubt …
Aber es geht noch weiter. So berichtete das Handelsblatt im Februar, dass auch US-amerikanische Unternehmen, Milliardäre und Stiftungen – darunter eine von einem Ford-Erben gegründete – ordentlich Geld Richtung Umwelthilfe fließen lassen. Wohlgemerkt in die deutsche Umwelthilfe.
Es ist natürlich löblich, dass die US-Amerikaner und die Japaner so ein großes Interesse an feinstaubfreier Luft in Hamburg, Düsseldorf und Stuttgart haben. Doch sind es ihre Millionenspenden, die die Deutsche Umwelthilfe zu einem mächtigen Werkzeug im Kampf gegen Diesel machen. Der im Grunde ein Kampf ausländischer Investoren gegen deutsche Autobauer ist. Ausgetragen auf deutschem Boden, ausgeführt von einer deutschen Marionette namens Umwelthilfe.
Dass die Deutsche Umwelthilfe nur knapp 300 Mitglieder, aber stolze 90 Mitarbeiter zählt, scheint weder Medien noch verantwortliche Politiker stutzig zu machen. Man schaut in diesem Land eben gern weg, wenn es gegen die eigene Bevölkerung geht. Darin ist man mittlerweile geübt.
Während die Grünen die Dieselbesitzer in den Ruin treiben, sägt die Deutsche Umwelthilfe beharrlich am Stuhl deutscher Automobilhersteller. Mit freundlicher Unterstützung von Ford, Toyota und Co.
Und die Grünen klatschen begeistert, nicht erkennend, dass sie damit deutsche Arbeitsplätze vernichten. Aber Grüne und Realität … Sie wissen schon.
Stefan Herre MdL
Hauptstraße 41
Balingen

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