Unfall
Der Unfallwagen schleuderte in den Kommandowagen der Feuerwehr, der zufällig auf der Kreuzung oberhalb des Naturfreibads stand.
Der Unfallwagen schleuderte in den Kommandowagen der Feuerwehr, der zufällig auf der Kreuzung oberhalb des Naturfreibads stand. Foto: Michael Würz
Der Unfallwagen schleuderte in den Kommandowagen der Feuerwehr, der zufällig auf der Kreuzung oberhalb des Naturfreibads stand.
Der Unfallwagen schleuderte in den Kommandowagen der Feuerwehr, der zufällig auf der Kreuzung oberhalb des Naturfreibads stand. Foto: Michael Würz

Albstadt-Tailfingen, 18.06.2018

aktualisiert

Tödlicher Unfall in Tailfingen: Polizei klärt Hergang

Bei einem Verkehrsunfall ist am Samstagnachmittag ein 41-jähriger Motorradfahrer ums Leben gekommen. Ein acht Monate altes Baby wurde schwer verletzt. 

von Michael Würz  

Ermittler der Verkehrspolizei konnten den Unfallhergang zwischenzeitlich rekonstruieren. Demnach war der Motorradfahrer gegen 15.30 Uhr auf der Hechinger Straße unterwegs – von Onstmettingen in Richtung Tailfingen. In dem auf 80 km/h beschränkten Abschnitt muss der Mann seine Maschine stark beschleunigt haben. Eine 32-jährige Autofahrerin war zu dieser Zeit in entgegengesetzte Richtung unterwegs.

Polizeibeamte der Hubschrauberstaffel fotografierten die Unfallstelle aus der Luft.
Polizeibeamte der Hubschrauberstaffel fotografierten die Unfallstelle aus der Luft. Foto: Michael Würz

An der Einmündung zur Freibadstraße missachtete sie die Vorfahrt des mit laut Polizei hoher Geschwindigkeit herannahenden Motorradfahrers. Als sie auf der Kreuzung abbiegen wollte, krachte der Motorradfahrer mit solcher Wucht in die Beifahrerseite des Golfs, dass sich dieser überschlug und auf ein Auto stürzte, das an der Einmündung wartete – der Kommandowagen der Tailfinger Feuerwehr. Dessen Fahrer kam mit dem Schrecken davon.

Großes Trümmerfeld

Wie die Polizei mitteilt, war der Motorradfahrer sofort tot. Seine Maschine, die in mehrere Teile gerissen wurde, kam erst rund 80 Meter nach der Unfallstelle zum Stillstand. Schwere Verletzungen erlitt das acht Monate alte Baby der Autofahrerin. Rettungskräfte flogen es mit dem Hubschrauber in die Klinik nach Tübingen. Die Mutter erlitt leichtere Verletzungen. Sie kam ebenfalls in die Klinik.

Der Fahrer des Feuerwehrautos kam mit dem Schrecken davon.
Der Fahrer des Feuerwehrautos kam mit dem Schrecken davon. Foto: Michael Würz

Feuerwehr und Polizei sperrten die Unfallstelle während der umfangreichen Ermittlungen weiträumig ab, auch um zahlreiche Schaulustige fernzuhalten. Polizeibeamte der Hubschrauberstaffel fotografierten die weitläufige Unfallstelle aus der Luft, um Erkenntnisse über den Ablauf des Unfalls zu gewinnen. Die Staatsanwaltschaft hat für die weiteren Ermittlungen einen Sachverständigen hinzugezogen. Laut Einsatzleiter Alwin Koch rückte der Rettungsdienst mit mehreren Notärzten an. Auch die Helfer-vor-Ort-Gruppe des DRK Tailfingen war im Einsatz, außerdem ein Großaufgebot der Feuerwehren aus Tailfingen und Ebingen.

 

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