29.12.2018

Was für ein Schreck

von Gudrun Stoll  

Ein neues Jahr beginnt und führt uns vor Augen, dass die Zeit vergeht. Wir werden einen weiteren Geburtstag feiern, die einen ausgelassen und fröhlich, die anderen ernst und, je nach Naturell, ein wenig schwermütig.

Aber Falten zählen macht keinen Spaß und ist auch gar nicht notwendig: Wir Baden-Württemberger werden nämlich immer älter, und dies gemeinsam. Im Schnitt sind wir Schwaben 43,4 Jahre alt. Wow, wer hätte das gedacht? Die Datenbank des Statistischen Landesamtes hat genau diese Zahl kurz vor Silvester ausgespuckt und noch einige weitere Ansagen gemacht: Wir im Ländle sind die Jungspunde unter den Flächenländern, zu denen außer Bremen Berlin und Hamburg alle weiteren Bundesländer zählen. Also keine Angst, die Konkurrenz in Bayern und Sachsen, im Saarland und hoch droben in Schleswig-Holstein ist noch älter.

Wir im Ländle haben aber seit 1970 auch ganz schön draufgepackt: Damals waren wir im Schnitt noch 34 Jahre alt. Eine weitere Maßeinheit sollte uns zu denken geben: Die Universitätsstadt Heidelberg hat mit 40,2 Jahren die jüngste Bevölkerung, der Main-Tauber-Kreis mit einem Schnitt von 45 Jahren die älteste - abgesehen vom Seniorendomizil Baden-Baden, in dem die Leute im Schnitt 47 Jahre und älter sind.

Gretchenfrage: Und wo stehen wir Zollernälbler? Nun, mit 44,9 Jahren zählen wir zwar noch nicht zu den Silver Agern, aber auch nicht mehr zu den Youngstern. Nehmen wir's gelassen und halten wir's mit Theodor Fontane, der gesagt hat: Von 40 bis 50 ist die beste Lebenszeit. In diesem Sinne auf ein gutes neues Jahr.

Mehr zum Schlagwort

Schule.

Kommentare unserer Leser

Bitte beachten: Ab sofort können nur noch Abonnenten kommentieren. Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren.

Der ZAK auf Facebook

Der ZAK auf Facebook

Der ZAK bei WhatsApp

Der ZAK bei WhatsApp

Singlebörse

Singlebörse

 

Presseübersicht

Presseübersicht
counter