16.01.2019

Leserbrief

Holcim will keinen Dialog

Leserbriefe sollten 80 Druckzeilen nicht überschreiten. Die Redaktion behält sich Kürzungen vor.

 
Es ist immer wieder das Gleiche. Wochen und Monate lang glaubte die Öffentlichkeit, dass es bei der nächsten Entscheidung zur Süderweiterung auf dem Plettenberg um 8,78 Hektar ginge. Jetzt, wenige Tage vor der Gemeinderatssitzung in Dotternhausen, ist die Katze aus dem Sack. Es geht auf einmal um 16,13 Hektar, die Holcim gerne genehmigt hätte. Und das noch während die Antragsunterlagen öffentlich zur Einsicht bis 25. Januar ausliegen. Für was gibt es denn diese Fristen ?
Holcim selbst redet immer vom offenen, ehrlichen Dialog, nur sie selbst sind es, die mit immer wiederkehrender Salamitaktik die Öffentlichkeit täuschen und in die Irre führen. Es wird nur das preisgegeben, was der Bürger eh schon weiß. Den Antrag kurz vor Weihnachten zu stellen, war klug, so verstreichen zwei Wochen, ohne dass die Bürger die Unterlagen sichten können. Holcim ist gar nicht an einem Dialog interessiert, geschweige denn zu einem Kompromiss bereit. Für die gilt nur der schnellstmögliche Profit. Ein nicht ganz ernst gemeinter Tipp von mir an Holcim: Beantragt doch die Plettenberghochfläche für die Öffentlichkeit zu sperren, so sieht keiner mehr, was ihr da oben alles treibt.
Thorsten Wettki
Kandelstrasse 10, Balingen

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