Stuttgart, 27.01.2019

Ergebnisse liegen Ende März vor

Zur Saison 2020/21 sollen eine Württemberg-Liga und zwei Verbandsliga-Staffeln eingeführt werden.

 

Der Handballverband Württemberg (kurz: HVW) hat seinen Vorschlag zur Spielklassenstrukturreform vorgestellt. Das Spielsystem auf Verbandsebene soll zur Saison 2020/21 umgestellt werden. Der Vorschlag der Spieltechnik für den Männer- und Frauenbereich sieht mit der Einführung einer Verbandsliga eine zusätzliche Spielklasse vor.

So sollen beispielsweise bei den Männern die bisherigen Nord- und Südstaffeln der Württemberg-Liga mit insgesamt 30 Mannschaften zu einer Top-Liga mit 14 Teams zusammengefasst werden. Zwischen Württemberg-Liga und Landesliga soll dafür eine Verbandsliga mit zwei Staffeln und insgesamt 28 Mannschaften neu installiert werden.

„Der Vorteil dieser Struktur liegt zum einen in der Flexibilität, mit der wir auf Veränderungen, wie anzupassende Staffelgrößen und Mehrabstieg aus höheren Ligen, reagieren können. Darüber hinaus entlastet es die angespannte Lage im Schiedsrichterwesen, denn durch reduzierte Staffelgrößen müssen bei den Frauen und Männern rund 200 Spiele weniger mit Schiedsrichtern besetzt werden. Daneben wird nebenbei die sportliche Attraktivität durch leistungsmäßig ausgeglichenere Staffeln in den einzelnen Ligen gesteigert“, sagt Michael Roll, Vorsitzende des Verbandsausschuss Spieltechnik.

Aus bisher drei Landesligastaffeln bei den Männern mit insgesamt 42 Teams beziehungsweise 36 Teams bei den Frauen sollen nunmehr vier Staffeln mit je zehn Mannschaften, also insgesamt 40 Mannschaften, entstehen.

In den nächsten zwei Monaten beraten Schiedsrichterwarte, Spieltechniker und die Bezirksvorsitzenden. Anschließend werden die Ergebnisse den Vereinen vorgestellt, ehe Ende März die endgültige Fassung dem HVW-Präsidium zur Entscheidung vorliegen wird.

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