Burladingen, 13.02.2019

Nominierung der Burladinger AfD findet intern statt

Der Burladinger Ortsverband gibt seine Kandidaten nach der Nominierung bekannt.

 

Wie Joachim Steyer auf Anfrage sagte, verfüge der AfD-Ortsverband Burladingen über genügend Kandidaten, um bei der Kommunalwahl im Mai mit einer eigenen Liste antreten zu können. Bislang ist Steyer der einzige Bewerber, der offiziell und namentlich bekannt ist.

Angst vor Repressionen

Man habe anfangs noch mehr Kandidaten gehabt. Aber die, so behauptet Steyer, hätten aus Angst vor Verunglimpfungen und Repressionen zurückgezogen und auf eine Bewerbung verzichtet.

Die Nominierung, erklärte Steyer weiter, finde unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, doch werde man die Namen der Liste anschließend umgehend bekannt geben und dann in den Wahlkampf ziehen.

Vehement distanzierte sich der Hausener nochmals von der Veranstaltung des „Stuttgarter Aufrufs“, der am Samstag in Burladingen stattgefunden hatte.

Hier handle es sich nicht um die AfD, sondern um eine Randgruppe, deren radikale Ansichten er nicht teile. „Idioten“ gebe es jedoch in jeder Partei, so Steyer. Kreis- und Ortsverband seien über das Treffen im Vorfeld auch gar nicht informiert gewesen.

Rechtlich ein Muss

Warum dann Bürgermeister Harry Ebert, die Veranstaltung ermöglicht habe? Soweit er informiert sei, entgegnete Steyer auf die Frage, sei Ebert rechtlich keine andere Möglichkeit geblieben, als sie zuzulassen.

Der politische Gegner hätte sich ins Fäustchen gelacht, wenn der „Stuttgarter Flügel“ sich nach einer Absage gerichtlich gegen den Schultes durchgesetzt hätte.

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