Kellerbrand in Geislingen ist schnell gelöscht

Geislingen, 14.03.2019

Wärmepumpe fängt Feuer: Kellerbrand in Geislingen ist schnell gelöscht

Weil es im Heizungskeller eines Wohnhauses in der Sprollstraße brannte, rückte am frühen Donnerstagmorgen die Geislinger Feuerwehr aus.

Wie die Polizei mitteilt, hörten die Hausbewohner um kurz nach 3 Uhr morgens ein ungewohntes Leitungsklopfen im Gebäude und schauten nach der Ursache.

Im Erdgeschoss zogen ihnen bereits Rauchschwaden entgegen. Das Ehepaar verständigte die Feuerwehr und flüchtete nach Draußen.

Die Geislinger Feuerwehr rückte am frühen Donnerstag in die Geislinger Sprollstraße aus.
Die Geislinger Feuerwehr rückte am frühen Donnerstag in die Geislinger Sprollstraße aus. Foto: Benno Schlagenhauf

„Die Flammen waren sichtbar, als wir eintrafen“, erklärte Einsatzleiter Hans Schenk von der Geislinger Feuerwehr, die mit rund 60 Einsatzkräften aus allen drei Abteilungen angerückt war.

Lagebesprechung vor dem Wohnhaus.
Lagebesprechung vor dem Wohnhaus. Foto: Benno Schlagenhauf

Unter Atemschutz betraten die Einsatzkräfte den Keller und löschten die Wärmepumpe, die Feuer gefangen hatte. „Innerhalb kürzester Zeit war das Feuer aus“, erklärte Schenk.

Der starke Rauch sei dagegen eine große Herausforderung gewesen. „Er war sehr dicht, ganz dunkel und roch giftig“, berichtet Schenk. Zudem habe sich der Rauch im ganzen Haus ausgebreitet, weil die Kellertüre offen gestanden hatte.

Ein kokelndes Rollregal brachten die  Einsatzkräfte nach draußen und löschten es dort ab.
Ein kokelndes Rollregal brachten die Einsatzkräfte nach draußen und löschten es dort ab. Foto: Benno Schlagenhauf

Deshalb wurde das Gebäude ausgiebig und bis etwa 5.30 Uhr morgens belüftet. 

Die beiden Bewohner, die nach Verlassen des Gebäudes über Atembeschwerden geklagt hatten, wurden vom Rettungsdienst betreut. Die 58-jährige Frau kam zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus. Der Verdacht auf Rauchvergiftung bestätigte sich laut Polizei aber nicht. 

Das Rote Kreuz war unter anderem mit einem ehrenamtlichen Rettungswagen und insgesamt 17 Personen im Einsatz.

„Ein Teil davon konnte aber schnell wieder abrücken“, erklärte DRK-Einsatzleiter Christian Schluck. Der Rest sicherte den Einsatz der Feuerwehr ab.

Die Brandursache war ein technischer Defekt an der im Keller stehenden Wärmepumpe, wie die Polizei feststellte. Der entstandene Sachschaden liegt bei zirka 80.000 Euro.

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