Stuttgart, Dienstag, 15. Mai 2018

Vier neue Spieler auf einen Schlag

Verein schließt langfristige Verträge, Verteidiger Insua bleibt bis 2020.

von WOLFGANG SCHEERER

Der ungewohnt frühe Klassenerhalt in der Fußball-Bundesliga erleichtert dem VfB Stuttgart die Planungen. Bereits gestern wurden Perspektivspieler quasi im Paket präsentiert. Von der Saison 2019/2020 an bekommt der Verein zudem einen neuen Ausrüster (bisher Puma): Mit dem Hohenloher Unternehmen Jako, das auch das Team von Bayer Leverkusen ausstattet, wurde ein Vierjahresvertrag geschlossen. Neu im Kader sind:

Marc Oliver Kempf (23 Jahre alt, Innenverteidiger): Der 1,86 Meter große Linksfuß bringt es auf 73 Pflichtspiele (sieben Tore) für den SC Freiburg. Der U-21-Europameister erhält einen Vierjahresvertrag bis 30. Juni 2022.

Borna Sosa (20, Linksverteidiger): Für den kroatischen U-21-Nationalspieler von Dinamo Zagreb ist es die erste Station im Ausland. Er hat einen Fünfjahresvertrag bis 30. Juni 2023 unterschrieben.

Pablo Maffeo (20, Rechtsverteidiger): „Pep Guardiola hat mir viel Positives über die Bundesliga erzählt“, sagt der spanische U-21- Nationalspieler vom englischen Meister Manchester City, zuletzt ausgeliehen an den FC Girona in Spanien. Er erhält ebenfalls einen Vertrag über fünf Jahre.

David Kopacz (18, Mittelfeld): Der gebürtige Iserlohner aus dem BVB-Nachwuchs hat schon zwei Spiele für Polens U 21 gemacht. Er hat bis 2022 unterschrieben.

Verpflichtet wurde zudem Roberto Massimo, 17, von Armina Bielefeld und gleich wieder bis 2020 an den Zweitligisten ausgeliehen. Bis 2020 verlängert hat der VfB den zum Saisonende auslaufenden Vertrag mit Stammspieler Emiliano Insua, 29, dem argentinischen Linksverteidiger. Auch Ersatztorhüter Jens Grahl (29, ebenfalls neuer Vertrag bis 2020) bleibt den Stuttgartern treu.

Die Wahrscheinlichkeit, dass Holger Badstuber, 29, geht, beziffert VfB-Sportvorstand Michael Reschke höher als 50 Prozent. Der Abwehrchef will noch einmal Champions League spielen und hat laut VfB Angebote. Die ausgeliehenen Jacob Bruun-Larsen (Borussia Dortmund) und Carlos Mané (Sporting Lissabon), der seit 13 Monaten verletzt ist, werden wohl gehalten. Takuma Asano (FC Arsenal) und Dzenis Burnic (BVB) gehen zu den Stammklubs zurück. Wolfgang Scheerer

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