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Berlin, Donnerstag, 17. Mai 2018

In der Zwickmühle

von DIETER KELLER

Gerade im Export tun sich kleinere Unternehmen oft besonders schwer. Doch gelegentlich können sie auch einen Vorteil haben: Sie stehen nicht so sehr im Rampenlicht. Das zeigt die Drohung von US-Präsident Donald Trump gegen alle Firmen, die trotz der Aufkündigung des Atomabkommens weiter mit dem Iran Handel treiben. Konzernen wie Siemens, die in den USA viele Aktivitäten haben, bleibt kaum etwas anderes übrig als der Ausstieg. Kleinere können da erst einmal etwas gelassener bleiben.

Allerdings ist gerade bei den Maschinenbauern ungewiss, ob sie sich tatsächlich wegducken können. Denn sie hat Trump besonders auf dem Kieker: Sie sind ihm einfach zu erfolgreich. Letztlich ist das auch ein Kompliment. Doch gerade für Mittelständler ist ein Ratschlag schwer, was sie kurzfristig tun sollten. Zumal Wirtschaftsminister Peter Altmaier offen zugegeben hat, dass die Bundesregierung juristisch keine Möglichkeiten hat, deutsche Firmen zu schützen. Das war ebenso ehrlich wie unerfreulich.

Verlässlichkeit ist normalerweise gerade im Export ein besonders wichtiges Pfund. Schon das spricht dafür, Kontakte soweit wie möglich aufrechtzuerhalten. Es sollten auch wieder bessere Zeiten kommen, und sei es erst nach Trump. Zudem bleibt abzuwarten, was die direkten Verhandlungen der EU mit dem Iran bewirken.

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