Polizeieinsatz auf dem Bodensee nach einem Flugzeugabsturz. Nach einem Unglück vor 25 Jahren gab es heftige Spekulationen. Foto: Felix Kästle
Polizeieinsatz auf dem Bodensee nach einem Flugzeugabsturz. Nach einem Unglück vor 25 Jahren gab es heftige Spekulationen. Foto: Felix Kästle
Polizeieinsatz auf dem Bodensee nach einem Flugzeugabsturz. Nach einem Unglück vor 25 Jahren gab es heftige Spekulationen. Foto: Felix Kästle
Polizeieinsatz auf dem Bodensee nach einem Flugzeugabsturz. Nach einem Unglück vor 25 Jahren gab es heftige Spekulationen. Foto: Felix Kästle

Tragischer Unfall statt Atom-Krimi

von AW

Ein abgestürztes Kleinflugzeug im Bodensee lieferte vor 25 Jahren zwei Wochen lang Stoff für die Nachrichten. Die gecharterte Cessna 425 war am 24. Januar 1994 auf dem Weg von Prag nach Paris. Beim Anflug aufs schweizerische Altenrhein, wo ein Zwischenstopp geplant war, verschwand der Flieger vom Radar. An Bord waren der Pilot, zwei Berliner Geschäftsleute und zwei Bardamen. Den Unternehmer wurden angebliche Kontakte zu Waffenhändlern und Russen-Mafia nachgesagt. Sie sollen Geschäfte mit Cäsium-133 versucht haben, das aber nicht radioaktiv ist. Nach dem Verschwinden der Cessna wurde trotzdem munter über eine Atomfracht an Bord spekuliert und Angst vor einer Verseuchung des Wassers geschürt. Erst am 8. Februar wurde die abgestürzte Maschine tief im See gefunden. An Bord: keine strahlende Fracht. Vor 25 Jahren, am 11. Februar 1994, machten das Stuttgarter Landeskriminalamt und die Ravensburger Staatsanwaltschaft allen Spekulationen um einen Atom-Krimi oder ein Gangsterstück ein Ende: Unfall mit tragischem Ausgang, so lautete das Fazit der Behörden. Nachzulesen damals in der SÜDWEST PRESSE . aw

Singlebörse

Singlebörse